Naturheilkunde - Sandra Pucher
Home
Herz Hirn Hände
Impressum

Herz

Bereits im Alten Ägypten galt das Herz als der Sitz des Fühlens und des Denkens. Es war das Zentrum des Menschen, das den Körper zusammenhielt, was man daran erkannte, dass der Herzschlag in jedem Körperglied zu spüren war.

Und 6000 Jahre später fand der Begründer der Osteopathie Andrew T. Still zu diesem Wissen zurück indem er den osteopathischen Grundsatz formulierte: "Die Rolle der Arterie ist essentiell." Das Herz schlägt in Ruhe etwa 70 mal pro Minute und sorgt dafür dass jede einzelne Zelle des Körpers versorgt und entsorgt wird. Das Herz steht in enger Verbindung mit dem sympathischen und parasympathischen Nervensystem die im Solar Plexus - also knapp unterhalb des Herzens - zueinanderfinden. So zeigt das Herz auch an, wie wir uns fühlen. Sind wir aufgeregt schlägt es schnell, sind wir ruhig und gelassen schlägt es langsam und gleichmäßig. Sind wir traurig, wird der Herzschlag schwächer, fühlen wir uns voller Energie, schlägt es kräftig.

 

 

Hirn

Denkt man an das Gehirn, denkt man zunächst an das Bewusstsein, also die Gesamtheit aller Gedanken und Empfindungen die wir tagtäglich erleben. Doch macht das Bewusstsein einen relativ kleinen Teil des Gehirns aus. Gerade mal die Großhirnrinde ist dafür zuständig.

Neben den Steuerungszentren vieler automatischer Vorgänge im Körper, besitzt das Gehirn auch Instanzen, die eine hochkomplexe unbewusste Informationsverarbeitung ermöglichen. Die Besonderheit jener Areale ist, dass sie sich in dem evolutorisch deutlich älteren Teil des Gehirns befinden und damit auch die "älteren Rechte" besitzen. In ihnen entsteht das, was man mit dem Begriff Intuition umschreibt. Es ist also ebenso eine Art der Informationsvernetzung, wie sie die durch das logische Denken des Bewusstseins entsteht, nur wesentlich schneller und unergründlicher.

 

Hände

Betrachtet man einmal den Teil des Gehirns der für die Sensorik des gesamten Körpers zuständig ist (somatosensorische Cortex) stellt man fest, dass der Teil der die Tastwahrnehmung der Hand verarbeitet ganze 50% dieses Areals ausmacht. Die andere Hälfte ist für den kompletten restlichen Teil des Körpers zuständig. Kein anderes Lebenwesen als der Mensch besitzt dieses hochsensible Wahrnehmungsinstrument das laufend eine Vielzahl von Informationen an das Gehirn sendet die zum Teil bewusst und zum Teil intuitiv verarbeitet werden. In der Handinnenfläche befinden sich ca. 17.000 Fühlkörperchen die feinste Bewegungen oder Vibrationen wahrnehmen können. Dabei ist die Hand aufgrund ihrer außerordentlichen Beweglichkeit auch noch extrem anpassungsfähig. Das macht sie zu einem wertvollen, hochentwickelten diagnostischen und therapeutischen Instrument.

 

sandra.pucher@gmx.de Fröhlichstr. 13 (Naturheilpraxis Stephan Müller) 86152 Augsburg Telefon 0179 7965604